Zeit ist Geld – Neuer Nettetaler Wirtschaftsbotschafter für die Niederlande profitiert als erster von der Glasfasertechnik

Zeit ist Geld – Neuer Nettetaler Wirtschaftsbotschafter für die Niederlande profitiert als erster von der Glasfasertechnik

Zeit ist Geld! Diese alles erklärende Aussage von WKK-Geschäftsführer Bram Boers beschreibt in kurzen Worten, weshalb Nettetaler Firmen jetzt vom schnellsten Glasfasernetz der Region profitieren.
In einem Treffen der WKK GmbH, der Systemec B.V. aus Venlo, den Stadtwerken Nettetal und der Stadt Nettetal konnte Boers die Notwendigkeit eines funktionierenden schnellen Internetanschlusses verdeutlichen: „Wir stehen im ständigen Datenaustausch mit unserem Mutterunternehmen in Tilburg, müssen öfters erhebliche Datenmengen hin und her transportieren und mit unseren Außendienstmitarbeitern im durchgängigen Kontakt bleiben, dafür brauchen wir schnellste Internetverbindungen.“
Auch für die regelmäßigen Videokonferenzen, für Voice over IP und die umfangreichen Aktivitäten im Marketingbereich seien die bisher angebotenen Techniken zu langsam gewesen. „Mit dem schnellen Glasfasernetz sind Sie Pioniere“, betonte Stadtwerkegeschäftsführer Norbert Dieling. Allen Unternehmen müsse klar sein, wie wichtig die Sicherheit und Verfügbarkeit der eigenen Daten für das Überleben des Betriebes sind. Mit dem schnellsten Breitbandanschluss im Kreis Viersen seien beste Überlebensvoraussetzungen geschaffen worden.

Dank des Joint Ventures zwischen Systemec und Stadtwerken bekommt Nettetal buchstäblich Anschluss an die Niederlande, so Bürgermeister Christian Wagner: „In den Niederlanden gehört der Breitband-Internetanschluss zu einem funktionierenden und attraktiven Firmenstandort genauso dazu wie zum Beispiel gute Verkehrsanbindungen. Die Niederlande sind da bislang schon ein Stück weiter.“ Auch durch die moderne Glasfastertechnik hofft Wagner, dass sich auch gerade niederländische Unternehmen im Gewerbegebiet VeNeTe ansiedeln werden, ebenso kleinere und mittelständische. „Grundstücke stehen ab einer Größe von 2.000 qm zur Verfügung.“

Leider stelle die Grenze zwischen den beiden Nachbarländern aber weiterhin auch eine Unsicherheit in den Köpfen der Unternehmer und insoweit eine Hemmschwelle dar, verdeutlichte Systemec Geschäftsführer Jos Derkx: „Es gibt viele Unsicherheiten, welche Vorschriften dies – und jenseits der Grenze zu beachten sind.“ Obwohl der südliche Teil der Niederlande über ein erhebliches Innovations- und Neuentwicklungspotential verfüge und hier die Zusammenarbeit mit den deutschen Hochschulen sehr gut funktioniert, sei deshalb eine gewisse Zurückhaltung bei ansiedlungswilligen Unternehmen vorhanden. Hier kann Bram Boers aus eigener Erfahrung Überzeugungsarbeit leisten: „Ich bin überzeugt von den Vorteilen, die niederländische Unternehmen hier haben, angefangen bei den flexiblen Arbeitsmaßnahmen, die es so in den Niederlanden nicht gibt, über die niedrigen Zinsen bis hin zu den günstigeren Grundstückspreisen im Vergleich zu Venlo und den Möglichkeiten, mit deutschen Firmen zusammenzuarbeiten und hier etwas aufzubauen – es gibt keinen Grund für niederländische Unternehmen, sich hier nicht anzusiedeln.“ Die WKK GmbH wird deshalb in Zukunft niederländischen Unternehmen für Rückfragen zur Verfügung stehen, helfen, notwendige Kontakte herzustellen und insoweit als Wirtschaftsbotschafter für die Stadt Nettetal fungieren. Darüber freute sich Christian Wagner: „Unternehmen sind die besten Botschafter für den Standort Nettetal. Jetzt haben wir auch einen für die Niederlande gefunden!“

Hintergrund:

Vor wenigen Wochen wurde das Glasfasernetz für die Leuther und Kaldenkirchener Gewerbegebiete durch eine Kooperation der Stadtwerke Nettetal GmbH mit dem Venloer Rechenzentrumsbetreiber Systemec B.V. in Betrieb genommen. Damit stehen den Firmen in diesen Bereichen Glasfaser-Internetanschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 10 GBit/s zur Verfügung. Schneller geht´s nicht! Vor wenigen Tagen wurden mit den Firmen WKK GmbH und IP International Pharmacy GmbH die ersten beiden Unternehmen an das neue Glasfasernetz angeschlossen. Mit den Glasfaseranschlüssen stehen den beiden Firmen nicht nur schnellste Internetgeschwindigkeiten, sondern auch ganz andere Nutzungsmöglichkeiten und Anwendungen zur Verfügung, um eigene Betriebsabläufe zu verbessern.

WKK GmbH:

Die WKK GmbH bietet durch eigene Produktion und Handelswaren aus international orientierter Zusammenarbeit ein umfassendes Sortiment in der Kabelbefestigungs- und Isolationstechnik an.
Das Liefersortiment umfasst ein vielfältiges Programm an Schrumpfschläuchen, Kabelbindern, Befestigungsclipsen, Kabelschuhen, Aderendhülsen, Durchführtüllen, Kabelverschraubungen, u. v. m. Schwerpunkte liegen im Maschinen- und Fahrzeugbau, Handel, im Automotiv- und Energiebereich.
Zur WKK-Gruppe gehören sechs Standorte in den Niederlanden, Deutschland, Polen und Italien mit über
100 Mitarbeitern.

Um den deutschen Markt besser bedienen zu können, wurde 1992 die WKK GmbH mit Sitz in Nettetal-Kaldenkirchen gegründet. Das Unternehmen hat seine Arbeit 2003 am derzeitigen Standort mit zwölf Mitarbeitern aufgenommen. Heute arbeiten 22 Mitarbeiter „An der Kleinbahn“.

Die WKK GmbH bietet am Standort Kaldenkirchen regelmäßig Ausbildungsplätze für den Beruf des Lageristen im Groß- und Außenhandel an. Die Auszubildenden werden nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss regelmäßig übernommen.

v. l. Jos Derkx (Systemec), Bürgermeister Christian Wagner, Bram Boers (WKK)

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